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Gemeinderat beschließt energetische Verbesserungen für gemeindliche Liegenschaften

Die Gemeinde Amerang beschäftigt sich schon viele Jahre mit dem Ziel den Energieverbrauch bei den eigenen Verbrauchssstellen zu minimieren. In den Jahren 2012 und 2013 erfolgte dazu die Erstellung eines Energienutzungskonzepts durch ein externes Büro. In diesem Zusammenhang wurde auch die Einbindung des neu errichteten Bauhofs und Wertstoffhofs in die Prozessleitsteuerung der Kläranlage vorgenenommen. Auf dem Bauhofgebäude wurde eine Überschusseinspeiseanlage mit einer Leistung von 42 kWp installiert. Der Strom wird seither zu etwa 2/3 selbst verbraucht und im Übrigen ins Netz eingespeist.

Im Jahr 2017 wurde mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung in LED-Technik begonnen. Zwischenzeitlich sind sämtliche über 250 Straßenbleuchtungsanlagen umgerüstet. Der Verbrauch konnte dabei von 52.000 auf weniger als 25.000 kWh halbiert werden. 

Bei der Generalsanierung der Gemeindehalle wurde eine gemeinsame Pellets- Heizanlage für die Schule und die Halle installiert. Die bisherigen Ölheizungen konnten dadurch ersetzt werden. Lediglich zur Spitzenlastabdeckung ist noch kleiner Ölkessel im Einsatz. 

Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat beschlossen, die gemeindlichen Verbrauchsstellen erneut mit dem Ziel einer Optimierung des Energieverbrauchs zu untersuchen. Dazu wurde mit Begleitung der Firma Zach ein Energiekonzept erstellt.

Sukzessive sollen auf den gemeindlichen Liegenschaften weitere Photovoltaikanlagen errichtet werden, beginnend mit dem Feuerwehrhaus Amerang sowie dem Rathaus. Bei beiden Anlagen ist relevanter Eigenverbrauch zu erwarten. Beim Feuerwehrhaus ist zudem vorgesehen, die alte Ölheizung auszutauschen (Gas-Hybridheizung) sowie die Rolltore zu erneuern.

Beim Neubau des Hauses für Kinder wurde auf die energetischen Belange großen Wert gelegt. Als Heizquelle ist eine Solewärmepumpe mit Tiefensonden vorgesehen. Zur Erzeugung von Strom ist eine Überschusseinspeise Photovoltaikanlage geplant. Die Architektur sieht zudem einen konstruktiven Wärmeschutz durch eine vorgelagerte Fassade vor. 

Insgesamt beträgt der gemeindliche Stromverbrauch bei allen Liegenschaften und Einrichtungen etwa 315.000 kWh. Darunter sind auch die Verbräuche für die Heizanlagen im Rathaus und den Feuerwehrhäusern Evenhausen und Kirchensur enthalten. 

 

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