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Kunst im Rathaus

Wechselnde Ausstellungen von Kunstschaffenden aus dem Gemeindegebiet laden ins Ameranger Rathaus ein.

Aktuell: Martin Widl: großformatig - informell - experimentell

Der Erdinger Künstler Martin Widl mit Initiatorin Christine Rußwurm
Die Vernissage lockte viele Ameranger:innen trotz klirrender Kälte ins Rathaus.

Berühren ausdrücklich erlaubt!

Großformatiges von Martin Widl im Ameranger Rathaus

Mit Martin Widl stellt einmal kein Ameranger im Rathaus aus. Einen Bezug gibt es dennoch: Der Erdinger ist nämlich ein ausgesprochener Fan der Gemeinde. Ob als Besucher der Schlosskonzerte, zu Gast beim Wirth oder einfach nur auf der Durchreise habe ihn der Ort immer schon fasziniert, sagt Widl, dessen Liebe neben der Malerei der Musik – insbesondere der mittelalterlichen – gilt. Auf gut Glück erkundigte sich Martin Widl bei Christine Rußwurm, welche die „Kunst im Rathaus“ verantwortet, ob es eine Möglichkeit gäbe, seine Werke zu präsentieren. Nach einem Treffen waren sich die beiden schnell einig. „So schnell habe ich noch keine Ausstellung realisiert“, erklärte Widl auf der Vernissage. Die Ausstellung in Amerang trägt den Titel „Großformatig – informell – experimentell“. Ganz so, wie der Künstler seinen Malstil selbst beschreibt. Aus seinem Fundus hat der Autodidakt 20 Werke entnommen, präzise auf die Begebenheiten im Rathaus angepasst. „Experimentelle Malerei ist für mich ein ständiges Entdecken und Verwerfen, ein Werden und Vergehen, ein Suchen und Finden“, kommentiert Widl sein Schaffen. Mischtechnik auf Leinwand und Holz, Farbschicht auf Farbschicht, dick aufgetragen, hingekleckst, verwischt. Der Künstler experimentiert mit Materialien wie Erde, Sand, Asche oder Bitumen, provoziert Rost- und Kupferoxydationen, schafft brüchige Strukturen, die zuweilen an Lava-Eruptionen oder Explosionen erinnern und zum Betasten der Oberfläche animieren. Wem es in den Fingern juckt, der darf gerne hin fassen, denn: Berühren ist ausdrücklich erlaubt!

„Martin Widl fühlt sich angezogen von wilden, rauen Landschaften. Naturmaterialien sind für ihn Emotion und Motivation und wecken Bedürfnisse dies auf Leinwand zu bannen“, erläuterte Christine Rußwurm in ihrer Einführung, die der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Konrad Linner folgte. Die ausgestellten Werke laden noch bis zum 8. April 2024 während der Öffnungszeiten des Ameranger Rathauses zum Entdecken, Ertasten und Erforschen.

10 Jahre Kunst im Rathaus

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