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| Ameranger
Moorlehrpfad eröffnet |
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Die Schautafeln für den ersten Abschnitt
des Ameranger Moorlehrpfades sind aufgestellt.
Im nächsten Jahr soll dieser Moorrundweg zusammen mit der Gemeinde
Halfing erweitert werden.
Das Projekt wurde mit Mitteln der Europäischen Union und des
Freistaats Bayern
im Rahmen des Programms „Leader+“ gefördert.
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In den letzten Tagen wurden im
Ameranger Moos die ersten Schautafeln für den neuen Moorlehrpfad
aufgestellt.
Eindrucksvolle Fotos und anschauliche Texte erklären jeweils einzelne
Themen, die mit dem Moor zusammenhängen,
z.B. Nieder- und Hochmoor, Streuwiese, Verlandungszone, usw. Die
großformatigen und farbigen Schautafeln finden sich
entlang des im letzten Jahr schon mit Wegweisern ausgeschilderten
Moorrundweges. Die Tafeln sind so angelegt, dass sie
sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen .Für die wirklich
großartigen Fotos lagen mehrere Naturfotografen oft
stundenlang im Ameranger Moos auf der Lauer. |
von links: Amerangs Bürgermeister August Voit, Architektin Karin Markowski, Projektsteuerung
Biologielehrer im Ruhestand Wolfgang Klautzsch, Texte und Gestaltung der Tafeln,
Helmut Stadler, Bauamt der Gemeinde Amerang, Koordination und Finanzierung,
Josef Kern; Amerang als Vertreter der Fotografen
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Um besonders auch Kinder für das Moor zu interessieren, zeigen einige
Tafeln großformatige
Panoramadarstellungen z.B. zum Thema Pflanzen und Tiere im Uferbereich, in
der
Streuwiese und später im Hochmoor. Dafür konnte die Riederinger
Künstlerin Evi Siferlinger
gewonnen werden, die speziell die Besonderheiten des Ameranger Mooses in
farbigen
Zeichnungen nicht nur für Kinder sehr ansprechend darstellte.
Für das nächste Jahr ist der Ausbau mit weiteren Schautafeln geplant,
die dann auch in Zusammenarbeit mit der
Nachbargemeinde im Hochmoor von Halfing aufgestellt werden sollen. Neben
der jetzt schon neu gebauten
Beobachtungsplattform am Ameranger See ist eine
Vogelbeobachtungsstation mit fest installiertem Fernrohr am Zillhamer See
vorgesehen.
Außerdem soll entlang des Weges eine Info- und Brotzeithütte mit einem
Kinderspielplatz
errichtet werden. Auf der Halfinger Seite ist ein langer Holzsteg
angedacht, der die Besucher
umweltschonend in das Hochmoor hineinführt.
Wenn die Schautafeln im nächsten Jahr vollständig sind, werden Kinder
und Jugendliche
anhand von Fragebögen verschiedene „Moorrätsel“ lösen können.
Gemeinde und
Gewerbeverein denken schon über Belohnungsmöglichkeiten als Anreiz für
die Erfolgreichen
nach. Sicherlich wird dann dieser Moorlehrpfad auf interessante Weise
Menschen aller
Altersstufen zu einem gemeinsamen Moorspaziergang anregen und hoffentlich
auch bei
Manchem Verständnis für den Naturschutz wecken.
Die Arbeiten am Moorlehrpfad erfolgten in Zusammenarbeit mit Frau Gundhild
Kastner von
der Naturschutzbehörde des Landratsamtes Rosenheim und unter
wissenschaftlicher Beratung
durch die Diplombiologin Christiane Mair aus Frasdorf, sowie durch
Professor Dr. Otto
Siebeck von der limnologischen Forschungsstation in Seeon..
Für die großartigen Fotos
haben folgende Fotografen enorm viel Zeit aufgewendet:
Akos Becker, Krafft Freiherr von Crailsheim, Gerhard Nixdorf, Johannes und
Josef Kern (alle
aus Amerang,) Arno Krumm, Vogtareuth und Andreas Hartl, Dorfen.
Das Grafikbüro Christian Grundl, Rosenheim und die Handwerksbetriebe
Metalltechnik
Spiel, Obing und Schreinerei Oberloher, Stephanskirchen wirkten an der
Ausführung mit.
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Wolfgang Klautzsch erklärt die Panoramatafeln über die Streuwiesen
Helmut Stadler und Karin Markowski rechts
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